In diesem Faden sammeln wir hübsche Begriffe, die uns die Naturwissenschaft geschenkt hat und die sich als Titel für Kurzgeschichten o.Ä. eignen:
- Schneller Brüter
- Eiszeitlicher Formenschatz
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>Glaziolimnische Ablagerungen
>Kryoturbation durch Frosthub
Die Namen von Schleimpilzarten sind auch schönsowohl als Kurzgeschichtentitel als auch zum Beleidigen von Mitmenschen , aber das hatte PKB schon irgendwann gezwitschert ;___;
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>>23471
"Frosthub" ist auch für sich schon sehr schön.
>Schleimpilze
Googelte und fand "Lohblüte" und "Blutmilch". Nicht sicher, ob als Beleidigung geeignet - würde es pkb aber trotzdem ins Ohr flüstern, beim Liebhaben.
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>>23468 Waren auch eher "normale" Pilzsorten:
>Natternstieliger Schleimkopf
>Natternstieliger Schleimfuß
>Sparriger Schüppling
>Fleckender Schmierling
>Rauer Wulstling
>Behangener Faserling
>Spitzgebuckelter Raukopf
Könnten auch die Charakterbeschreibungen von den Protagonisten sein.
>Bernd L., von dem seine Großmutter einst behauptete, er sei ein spitzgebuckelter Raukopf und manchmal sogar durch und durch ein sparriger Schüppling, sah durch das schmierige Fenster seiner 12m2-Souterrainwohnung auf die sich bereits manifestierende Kryoturbation hinter dem Haus.
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Oh, ist irgendeine verwöhnte Junggöre mal wieder zu faul, Recherche zu betreiben.
Wenn Bernd die nächste "Schtorri" mit dem Titel Klepton liest, wird er die Schuldige bis in alle Ewigkeit abmahnen.
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>>23475 "Klepton" find ich gut. Werde klauen.
Klauen. Verstehste?
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>>23480 Da hat wohl wieder jemand Klaun gefrühstückt. Klaun. Verstehste?
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>>23474 >Könnten auch die Charakterbeschreibungen von den Protagonisten sein.
Oder Penisbeschreibungen. Naja, naheliegend.
>sah durch das schmierige Fenster seiner 12m2-Souterrainwohnung auf die sich bereits manifestierende Kryoturbation hinter dem Haus
Würde weiterlesen.
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Angiogenese Phenolphatlein
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>>23505 Und die Fortsetzung ist dann Superschweres Wasser?
Weitere Titel:
>TRANSFORMSTÖRUNG
>Der Zerfall von Hornblende
>ANDESITE FOIDE auch Porphyrisches Gefüge
>Die Reibung des konvektiven Mantels
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Nicht ganz themenbezogen: Die Schönheit der Ruderalfluren.
(Gerade auf einem dieser Waldlehrpfad-Schilder geseen)
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>>23535 Gab's dazu noch meer Informationen, Bernd? Würde mich mal interessieren, welche ästhetischen Geheimnisse die Ruderalvegetation für den Kenner so bereithält.
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>>23538 Leider nicht genauer gelesen. Hab das Schild nur benutzt, um auf dem Rad das Gleichgewicht zu halten, während ich mir die Hose aus dem Schritt zupfte. Dabei fiel mir die schöne Formulierung ins Auge.
Ruderalfluren können aber tatsächlich sehr schön sein. Es gehen viele Blühpflanzen auf, Wegwarten, Königs- und Nachtkerzen, verschiedene Disteln etc. Hinzu kommt das Bewusstsein, dass hier einmal ein Mensch sein Auskommen verdient hat und jahraus, jahrein auf die Felder ging, um sein Tagwerk zu verrichten. Man kann noch die alten Pfade erahnen, auf denen er schritt, am Wegrand zeugt vielleicht noch ein verrosteter Eimer von seiner Anwesenheit, sonst nichts mehr.
Hier nennt man diese Brachflächen übrigens auch "Gstättn". Habe eine solche als Abenteuerspielplatz meiner Kindheit in Erinnerung. Es gab Eidechsen und allerhand interessanten Zivilisationsmüll. Jetzt ist dort ein Parkplatz.
In meiner aktuellen Nachbarschaft gibt es einige aufgelassene Weingärten aus der Zeit der Billigweinüberproduktion, die jetzt unter Naturschutz stehen. Um einen solchen handelte es sich hier.
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>>23542 Bist leicht ein Weinviertler?
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>>23550 Wir sollten mal auf zwei, drei oder gleich mehrere Achterl Wein gehen.
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>>23566 Gerne, ich rechne aber nur noch in Flaschen.
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>>23573 Haha, du hast in Kürze mein Wohlwollen gewonnen. Ein Freund aus Salzburg und ich beabsichtigen demnächst einen literarischen Spaziergang durch Wien - Strudelhofstiege, Wiener Graben (wo der Bernhard gern entlang flanierte), usw. Du bist von mir gern eingeladen uns zu begleiten.
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>>23574 Würde gegebenenfalls mitflanieren. Man könnte sich auch ins Cafe Bräunerhof setzen, da war der Bernhard auch gerne und bis vor Kurzem konnte man noch Robert Schindel beim Schreiben dort beobachten. Die Strudelhofstiege ist im Herbst besonders schön (wie ja auch Doderer wusste, "herbstlich atmet aus den alten Stiegen" etc). Das Haus zum blauen Einhorn gibt es leider nicht mehr aber die Äolusharfe der D-Linie singt wie eh und je. Außerdem könnte man sich in den Prater begeben und im Andenken an Leutnant Gustl einige Fühls fühlen und in die Büsche speiben.
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>>23575 Das sind famose Ergänzungen, denn der Bräunerhof ist mir gänzlich entfallen, genauso wenig dachte ich noch an den Gustl. Womöglich wäre auch das Grillparzerhaus einen Besuch wert. Zu dritt wäre es sicherlich ein anregenderes Flanieren. Im Schlepptau natürlich eine Flasche Wein, um den Geist anzuregen.
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>>23576 >Im Schlepptau natürlich eine Flasche Wein,
Jetzt ist es genug mit rumgeschuchtel, du Dilettant! Derartig schwachsinnige Metaphern sind eines Literaturbrettes nicht würdig!
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>>23578 Soll ich dir eine Peitsche in deine Bappen hauen? Sprich gut oder gusch, du Kretin!
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>>23581 Das mag schon stimmen, aber so ein imbeziler Kretin braucht mich nicht zu belehren.
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>>23582 Typen wie dich beschreibt schon Peter O. Chotjewitz mit dezentem Hohn in "Der Dreißigjährige Friede", ansonsten ein ödes Buch eines schwachen Erzählers.
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Contenance, meine Herren. Ein solch humiliantes Gebaren mag beim gemeinsamen Defäkieren in einem Bergsee durchaus angebracht sein, auf einem teutschen Qualitätsbrett wie /l/ wird man als Habitué in einem geradezu nordkoreanischem Ausmaße wertgeachtet.
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>>23584 Ridikül! Da muss diese subalterne, nichtswürdige Kreatur sich fremder Werke bedienen, um seine belanglose Meinung kundzutun.
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Sagt mal, wie talkt ihr denn in meinem schönen Faden?
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>>23592 >>23579 >>23582 Das alles liest sich als sei Bernd, beim Versuch die Scherben einzusammeln, über besagtes Schlepptau gestolpert und mit dem Gesicht mitten in der Billigwein-Pfütze gelandet. Offenbar "mundete“ der Heurige ihm auch ohne Glaserl noch.
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>>23594 Das ist urleiwandiger /ö/-Swagger, bist eigentlich deppert?
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>>23595 Ich amüsierte mich zwar prächtig über diesen Beitrag, aber jetzt bist dann mal schön stad, Burli. Wir wollen ja nicht, dass es scheppert, gelle? Also, ham ma sich?
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>>23595 denken müssen in mund nehmen aufschlecken schlucken denken müssen nicht wollen
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>>23604 Soso, Schluchtenscheisser sind also wirklich anmaßend, ganz wie in der Literatur beschrieben. Bernd hat mal in Jugendjahren so einen schleimigen Schlawiener wie dich -10 Bezirk "Favoriten"- aus dem Dorf gejagt. Dafür wird Bernd in seiner Heimat heute noch verehrt! Werde beizeiten mal ein Kurzgeschichte darüber verfassen.
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Erbeutet in den asozialen Netzwerken.
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Bernd stolperte über den Medikamentennamen "Pipamperon" und findet, dass es ein wenig nach einem seltsamen, zitronig schmeckenden Kraut aus einem touristisch erschlossenen Klostergarten klingt. Zumindest abgewandelt:
"Besonders in der Küche der Provence spielte die Pipamperelle lange Zeit eine wichtige Rolle ..."
"Vorspeisen: Bunter Pipamperonensalat mit Vinaigrette, dazu Brot"
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>>23649 Ja, nicht schlecht. Könnte auch ein lautmalerischer Fokkelname sein.
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>>23649 Musste munzeln. Danke dafür.
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>Pipapo
Klingt nach Pfefferextrakt. (Piper spp.)
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Internationale Organisation für Normung
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>Implosionstechnologie
>Grenzwert der Parabel
>Logarithmische Spirale nach Innen
>Galaktische Föderation
>Kalte Fusion
>Strahlenwaffe
>Skalarwelle
>Elektrojude
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